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Endlich san d’Weiber furt

von Marianne Santl / Lustspiel in drei Akten

 

Der Frauenbund fährt für ein Wochenende nach Hamburg – sturmfreie Bude für die zurückbleibenden Männer. Sie hecken einen wilden Plan für den Samstagabend aus. Gesellige Runde, viel Bier und sogar eine Stripperin soll kommen. Zuerst droht der Plan zu kippen, denn die Damen wollen plötzlich, dass ihre Männer doch noch mitfahren – aber eine akute „Krankheitswelle“ kann dies gerade noch verhindern. Leider haben die Ehemänner nicht mit der Findigkeit ihrer Frauen gerechnet, die einen Kontrollschlachtplan erarbeitet haben. Zuerst rauscht schon mal die Tante an und nistet sich in das bereits in Vorbereitung befindliche Sündennest ein. Dann hat noch die Schwester des Pfarrers ihre Anweisungen bekommen. Einzig und allein der Sohn freut sich, da er für allerlei Gefallen Bestechungs- oder Schweigegeld kassieren kann. Allerdings war ihm dabei nicht bewusst, dass er unausweichbar die Stripperin mimen muss. Ein Sodom und Gomorrha der besonderen Art finden die überraschend und viel zu früh heimkehrenden Damen zu Hause vor…