2006 / Wenn die Sterne lügen von Toni Lauerer

Fuhrunternehmer August Winter sieht fuer sich und seinen  Betrieb nur eine rosige Zukunft, wenn seine Tochter Steffi den Sohn des  Kiesgrubenbesitzers Wiesinger heiratet. Dass dieser etwas dappig ist,  stoert den Winter August nicht, denn nur Geld macht erotisch und davon  hat sein Traumschwiegersohn genug. Es gibt da nur ein Problem: Sowohl  Tochter Steffi als auch deren Mutter glauben eisern an Wahrsagerei und  Horoskope und diese versprechen Steffi das Lebensglueck in Gestalt eines  Wassermannes. Der Wiesinger-Erbe ist aber in jeder Beziehung Jungfrau  und scheidet damit als Lebensglueck aus. Da hilft nur eins: Der Winter  August muss in das Schicksal, dass die Sterne angeblich bestimmen,  eingreifen: Er engagiert die zwielichtige Wahrsagerin Madame Thusnelda,  damit diese (gegen ein stolzes Honorar!) der widerspenstigen Tochter  klar macht, dass auch nach Meinung der Sterne der Wiesingersohn der  Richtige ist.

Dieses  Unterfangen geht aus verschiedenen Gruenden kraeftig in die Hose und  August Winter verliert angesichts der schier unglaublichen Pannen, die  sich ereignen, immer mehr die Fassung. Dazu traegt nicht unwesentlich  auch sein Lastwagenfahrer Hermann bei, der gar nicht so dumm ist, wie er aussieht.

Erst kurz vor dem totalen nervlichen Zusammenbruch von August nimmt die Sache dann doch noch ein unerwartetes, aber gutes Ende.